Ein häufiger Irrglaube...

Einmal Finger schnippen und das "Problem" ist verschwunden. Sie kommen zu mir als Hypnosetherapeut und erwarten, dass ich eine Lösung für ihr Anliegen präsentiere. Doch so funktioniert das nicht.

 

Für Hypnose und Coaching gilt: Die Lösung Ihres Anliegens ist immer eine eigene ganz persönliche Lösung!

Hypnose erklärt in 60 Sekunden...

Alltagstrancen

Jeder Mensch erlebt im Laufe des Tages viele Trancezustände. Man spricht daher auch von der "Alltagstrance". Dabei schweifen die Gedanken in die Ferne. Viele Menschen kennen das Gefühl beispielsweise bei Spaziergängen in der freien Natur, bei Autofahrten auf einer geraden, einsamen und monotonen Straße, wenn sie in eine Kerzenflamme blicken, beim Ansehene eines Spielfilmes oder Theaterstücks, bei Arbeiten, die wir gewohnheitsmäßig ausführen oder bei der Busfahrt zur Arbeit.

 

Auch bei langweiligen Reden oder wenn wir durch Geräusche oder Bilder überladen werden, fallen wir Menschen schnell in eine Trancce. Alltagsituationen entstehen solche Zustände ganz häufig von selbst. Wir sind uns allerdings überwiegend diesem Phänomen nicht bewusst. Untersuchungen haben ergeben, dass wir uns bis zu 70 Prozent des Tages in solchen Alltagstrancen befinden. Erst wenn wir darüber nachdenken, stellen wir mitunter überrascht fest, dass wir mit unseren Gedanken und Gefühlen in der einen oder anderen Situation nicht immer bei der Sache waren, sondern uns ganz woanders befinden haben.

 

Trancen sind allso etwas ganz natürliches und es ist keineswegs ungewöhnlich das Menschen in Trance fallen. Kinder und Erwachsene erleben diese Zustände immer wieder.

 

Ein Trancezustand oder ein hypnotischer Zustand ist der gleiche Zustand, den Sie aus dem Alltag heraus kennen. Der einzige Unterschied ist, dass dieser Zustand mit meiner Hilfe absichtlich herbeigeführt wird.

 

Im Trancezustand haben wir Menschen unmittelbaren Zugang zur unbewussten Ebene unseres Verstandes.

Willenlos? Kontrollverlust?

Hypnose, Zugriff auf Ressourcen Durch Hypnose Zugriff auf bisher verborgene Ressourcen erhalten.

Eine häufige Angst ist, dass der Klient während der Hypnose sein Bewusstsein oder seinen freien Willen verliert. 

 

Während der Hypnose behält man jederzeit die Kontrolle über sich und den Prozess. Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Hypnose ermöglicht vielmehr den direkten Zugriff auf mächtige und in der Regel bisher verborgene Ressourcen unmittelbar aus Ihrem Unterbewusstsein.

 

Wir erleben ständig Trance-Zustände. Trance oder Hypnose kann man als einen Zustand aus körperlicher Entspannung und der Fokussierung der Aufmerksamkeit auf inneres Erleben beschreiben. Dabei treten äußere Einflüsse (z. B. Geräusche) in den Hintergrund und können die Hypnose noch verstärken.

 

Wer will, kann jederzeit aus dem Trancezustand ins Wachbewusstsein zurückkommen. Kein Mensch ist willenlos, wenn er sich in Trance befindet. Er hört, was um in herum geschieht, weiß auch hinterher noch alles, was er in Trance gemacht hat und wird nichts tun, was er nicht auch im Wachzustand machen würde.

 

Für die meisten Veränderungsprozesse genügt schon eine leichte bis mittlere Trance, damit die gemeinsam erarbeiteten Suggestionen Ihr Unterbewusstsein auch optimal erreichen.

 

Eine leichte Trance kann vertieft werden, aber nur, wenn Sie dazu bereit sind. Dann kann es auch zu solchen Phänomenen kann, dass Sie sich hinterher gar nicht mehr erinnern, was in der Zeit der tiefen Trance geschehen ist. In diesem Bereich findet die Kommunikationen oft nur noch über Fingerzeichen statt, die wir vorher vereinbart haben und Sie mir als Antwort auf eine Frage geben (ideomotorische Fingerzeichen / Ideomotorik). Solche tiefen Trancen können therapeutisch sehr sinnvoll sein, beispielsweise bei der Bearbeitung von Traumata. Selbstverständlich sind Sie auch in einem solchen tiefen Zustand nicht willenlos und es ist nicht möglich, Ihnen zu suggerieren etwas zu tun, was Sie im Wachzustand niemals machen würden.

Ich weiß nicht, ob ich überhaupt hypnotisierbar bin?

 

Es ist jeder Mensch hypnotisierbar - wenn er es zulässt.

 

Wer sich gegen die Hypnose wehrt, wird sich nicht hypnotisieren lassen. Vergleichen kann man das etwa mit einem Tanz. Tanzen kann man tatsächlich nur dann, wenn sich beide Tanzpartner aufeinander einlassen und sich gegenseitig vertrauen. Der eine Partner übernimmt die Führung und der andere lässt sich darauf ein und vertraut darauf, dass der andere ihn durch den Tanz führt.

 

Die Hypnose ist dann erfolgreich, wenn der Klient bereit ist, sich zu öffnen und den Zustand einer völligen Entspannung zulässt.

Hypnose - eine Erfolgsgeschichte

Der Wissenschaftler Alfred A. Barrios hat in einer bekannten Studie aufgezeigt, dass die Hypnose im Vergleich zu anderen Therapieformen besonders effektiv ist:
 

  • Psychoananalyse: 38% der Menschen haben nach 600 Sitzungen eine Lösung erreicht.
  • Verhaltenstherapie: 72% der Menschen haben nach 22 Sitzungen eine Lösung erreicht.
  • Hypnosetherapie: 93% der Menschen haben nach 6 Sitzungen eine Lösung erreicht.​



Quelle: Alfred A. Barrios, PhD, in Psychotherapy Magazine, v7n1, and in Psychotherapy: Theory, Research, and Practice, Spring 1970

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